Dienstag, 21.05.2019 15:18 Uhr

Warnung der Bevölkerung wird ausgebaut

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Bonn, 05.02.2019, 07:27 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 4592x gelesen

Bonn [ENA] Wie bereits gemeldet wurden die Warn Apps der verschiedenen "Anbieter" zusammengeführt. Es ist, so das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), nun möglich gleichlautende Warnungen über die unterschiedlichen Plattformen - Nina (BBK), Katwarn (Frauenhofer Institut) und BIWAPP (Bürger Info & Warnapp) - zeitgleich zu verteilen. Dies, so die Verantwortlichen führt zu mehr Sicherheit der Bevölkerung.

In der BIWAPP-App werden Warnungen des Modularen Warnsystems (MoWaS) des Bundes schon seit längerem angezeigt. Die Warn-App NINA empfängt Meldungen des Warnsystems BIWAPP. Durch die wechselseitige Bereitstellung sind Gefahrenmeldungen beider Systeme somit deutschlandweit verfügbar. Die Warn App Nina ist eine Entwicklung des BBK die beiden weiteren Lösungen Katwarn vom Frauenhofer Institut und BIWAPP durch die Zusammenarbeit von Kommunen entwickelt. Bislang standen diese Apps als Warnung für die jeweiligen Nutzer zur Verfügung. Nunmehr, das ist ein Erfolg der Gespräche, dies seit 2017 geführt wurden, so das BBK, werden alle Nutzer von Warnapps über Gefahren informiert.

BIWAPP wurde von der Marktplatz GmbH aus Lüneburg gemeinsam mit zahlreichen Kommunen entwickelt. Die Marktplatz GmbH ist eine Digital-Agentur, die sich auf komplexe Anwendungen für öffentliche Institutionen spezialisiert hat. Über 50 Landkreise setzen auf BIWAPP, um die Bevölkerung zu informieren und zu warnen. Die App zeichnet sich dadurch aus, dass eine hohe Bandbreite an Warnungen und Informationen empfangen werden. Neben Katastrophenmeldungen und Großschadenslagen, sind es die täglichen „kleinen“ Katastrophen, die die Bürger bewegen. Sowohl die Landkreise als auch die Bürger können flexibel definieren, welche Kategorien von Meldungen versendet und empfangen werden.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.