Montag, 29.05.2017 02:14 Uhr

Brand im Kabelschacht der Uniklinik Dsseldorf

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Düsseldorf, 15.03.2017, 18:12 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 3718x gelesen
Symbolbild - Feuerwehr und Rettungsdienst
Symbolbild - Feuerwehr und Rettungsdienst  Bild: Klaus Köhnen

Düsseldorf [ENA] Ein Feuer, in einem begehbaren Versorgungsschacht der MNR-Klinik, sorgte für die Evakuierung. Das Pflegepersonal verlegte knapp 80 Patienten hausintern. Nach zeit- und personalintensiven Erkundungsmaßnahmen konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Es wurden keine Personen verletzt.

Mitarbeiter der Uniklinik Düsseldorf meldeten der Feuerwehrleitstelle am frühen Mittwochmittag, gegen 10.47 Uhr einen beißenden Brandgeruch im sechsten Obergeschoss der MNR-Klinik. Da es sich dabei um ein Krankenhaus handelte, setzte der Leitstellendisponent drei Löschzüge, mehrere Sonderfahrzeuge, zwei Führungsdienste sowie den städtischen Rettungsdienst zur Einsatzstelle in Marsch. Beim Eintreffen meldeten Mitarbeiter, dass der Brandgeruch auf mehreren Etagen wahrnehmbar sei. Der Einsatzleiter entsendete daraufhin mehrere Trupps zur Erkundung in das Gebäude. Dies gestaltete sich sehr personal- und zeitintensiv, da über elf Stockwerke die Versorgungsschächte in dem betroffenen Gebäude einzeln kontrolliert werden mussten.

Parallel evakuierte das Klinikpersonal auf drei Etagen knapp 80 Patienten auf andere Stationen. Nach einer umfangreichen Erkundung, bei der anfangs nur ein Brandgeruch auf drei Etagen feststellbar war, konnte dann im weiteren Verlauf das Feuer im fünften Obergeschoss im begehbaren Versorgungsschacht festgestellt werden. Die brennende Rohrummantelung konnte schnell durch die Einsatzkräfte gelöscht werden. Um eine Ausbreitung des Brandrauches auf die Stationen zu verhindern, ließ der Einsatzleiter mehrere mobile Rauchverschlüsse an den Türen zum Versorgungsschacht installieren. Das Entfernen des Rauches aus dem Versorgungsschacht gestaltete sich sehr zeitintensiv.

Mit zwei elektrischen Hochleistungslüftern wurde der Brandrauch von den Einsatzkräften der Feuerwehr entfernt. Der Einsatzleiter der Feuerwehr lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Klinikpersonal und der Feuerwehr. Dadurch konnte eine effektive Evakuierung von 80 Patienten aus den betroffenen Bereichen zügig durchgeführt werden. Nach dreieinhalb Stunden konnten die 56 Einsatzkräfte zu den Wachen zurückkehren. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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