Sonntag, 22.10.2017 17:21 Uhr

Dachstuhlbrand fordert Feuerwehr Mönchengladbach

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Mönchengladbach, 15.09.2017, 07:53 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 4037x gelesen
Symbolbild FW Mönchengladbach
Symbolbild FW Mönchengladbach  Bild: J. Kirchenbauer

Mönchengladbach [ENA] Der Leitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach wurde am 14. September, gegen 22:11 Uhr der Brand in einem Einfamilienhaus gemeldet. Auf Grund der sehr konkreten Meldung über einen Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus konnten sofort die zuständigen Einheiten alarmiert werden.

Beim Eintreffen hatte sich der Brand bereits auf den gesamten Dachstuhl und das erste Obergeschoss ausgedehnt. Die Bewohnerin war bereits aus dem Gebäude ins Freie geflüchtet. Auch die Bewohner der angrenzenden Häuser hatten ihre Häuser verlassen und wurden nun durch den Rettungsdienst der Feuerwehr betreut. Das Feuer drohte dabei auf das Nachbargebäude überzugreifen. Es wurde sofort eine Riegelstellung zum Nachbargebäude hergestellt und über die zwei eingesetzten Drehleitern die Brandbekämpfung umfassend eingeleitet. Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Strahlrohre im Innenangriff und Außenangriff durch Angriffstrupps unter Atemschutz eingesetzt.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da durch das Feuer auch der Treppenraum im betreffenden Haus zerstört wurde. Diese Nachlöscharbeiten zogen sich über einen längeren Zeitraum hin. Es ist abzusehen, dass das Haus aufgrund des Brandes nicht mehr bewohnbar sein wird. Die Versorgung der Bewohnerin wurde durch die hilfsbereite Nachbarschaft organisiert und sichergestellt. Sehr Bemerkenswert ist hier, dass das beherzte Eingreifen einer Nachbarin verhinderte, dass die Bewohnerin noch vor dem Eintreffen der Feuerwehreinheiten wieder zurück in das brennende Gebäude lief.

Im Einsatz waren die Lösch- und Hilfeleistungszüge der Feuer- und Rettungswache I und II, ein Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache III, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Neuwerk, Stadtmitte und Hardt, der Führungsdienst der Feuerwehr Mönchengladbach mit der Informations- und Kommunikationseinheit (IuK). Die ca. 75 Einsatzkräfte wurden durch die JUH Mönchengladbach versorgt. Zur Ermittlung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

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