Donnerstag, 27.07.2017 14:41 Uhr

Jahreshauptversammlung des Aktionskreises Altenkirchen

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Altenkirchen Ww., 14.04.2017, 06:36 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 3528x gelesen

Altenkirchen Ww. [ENA] Der Vorstand des Aktionskreises Altenkirchen hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen und, wie die Vorsitzende Katja Lang sagte, „es sind doch viele von euch erschienen“, der Saal im Hotel Glockenspitze füllte sich rasch. Von der Verwaltung konnte Sie Rebecca Seuser und Fred Jüngerich begrüssen. Obwohl heute keine Wahlen anstehen haben wir doch wichtige Themen zu besprechen, so Lang weiter.

Am Dienstag, 11. April, trafen sich die Mitglieder des Aktionskreises Altenkirchen zu ihrer Jahreshauptversammlung im Hotel Glockenspitze. Als erstes bat die Vorsitzende um eine Schweigeminute für Anette Mann, die 2016 bei einem Unfall ums Leben kam. Katja Lang gab dann einen Überblick zu den Themen, die im abgelaufenen Jahr zur Debatte standen. Hierbei geht es, immer noch wie Lang betonte, um die Situation der leerstehenden Geschäftsimmobilien in der Innenstadt. Wir führen intensive Gespräche mit den Maklern und versuchen mit den Eigentümern ins Gespräch zu kommen.

Weiter soll das Konzept „digitale Stadt“ weiter voran gebracht werden. Hier sind die Planungen mit den Fachleuten, dahin gehend daß ein „digitaler Stadtrundgang“ möglich sein soll, schon weit fortgeschritten. Die Idee ist dabei, dass die Mitglieder sich dort auch mit ihren Geschäften präsentieren und vielleicht auch Online Angebote machen können. Auch in 2016 wurden aus Tombolaerlösen karitative Zwecke, die Tafel Altenkirchen und der Hospizverein, mit je 250,00 Euro unterstützt. Lang gab dann einen Überblick zu den Vorbereitungen des „Marktplatz Westerwald“, bei dem es sich um den Zusammenschluß von 21 Werbe- und Aktionsgemeinschaften aus der Region handelt.

Wir möchten abwarten welche gemeinsamen Konzepte möglich sind und nicht gleich wieder eine grosse Administration aufbauen. Zu den verkaufsoffenen Sonntagen gibt es auch in diesem Jahr eine Verschärfung der Rechtsgrundlagen. Sie dürfen nur im direkten Zusammenhang mit Events und im direkten Umfeld stattfinden. Für uns bedeutet das, dass strenggenommen die Bahnhof- oder Kölner Straße nicht teilnehmen können, wenn in der Wilhelmstrasse eine Veranstaltung stattfindet. Woher diese Vorschrift kommt ist im Moment noch nicht bekannt, so die Vorsitzende.

Nicolas Schuhen legte dann den Bericht zu den Veranstaltungen im letzten Jahr vor. Trotz der Sanierungsmaßnahmen in und im Umfeld der Fußgängerzone können wir mit den Besucherzahlen, die etwas unter denen von 2015 lagen, zufrieden sein, so Schuhen. Daran schloss sich dann der Bericht des Kassierers, Bernd Ochsenbrücher an. Es folgte der Bericht der Kassenprüfer, diesmal vorgelegt von Rüdiger Schneider, Ehrenvorsitzender. Er bescheinigte dem Kassierer eine ordnungsgemäße Führung der Kasse und stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, dem die Versammlung einstimmig zustimmte. Die Vorsitzende zeichnete Rüdiger Schneider dann mit einer neugeschaffenen Ehrennadel aus.

Fred Jüngerich gab dann einen Überblick über den Verlauf der Arbeiten in der Fußgängerzone Hier liegen wir genau im Zeitplan, so Jüngerich. Wenn alles so weiterläuft wird die Sanierung im April 2018 planmässig fertig sein. Beim Punkt Verschiedenes kam es zu einer lebhaften und auch kontroverse Diskussion über die Gestaltung des Weihnachtsmarktes. Jüngerich regte die Einbindung der umliegenden Ortsgemeinden an. Es sei, so Jüngerich, ja der Begriff der „Dörferstadt“ geprägt worden. Dies solle, nun durch die verstärkte Zusammenarbeit, mit Leben gefüllt werden. Ganz wichtig erschien einigen die Frage ob ein zentral gelegener Markt sinnvoll sei.

Hierzu merkte der Ehrenvorsitzende, Rüdiger Schneider, an, dass es dies schon gab. Er halte beide Varianten für denkbar, besonders im Hinblick auf die für dieses Jahr nicht zur Verfügung stehenden Flächen. Die Vorsitzende gab hier auch zu bedenken, dass für die nächsten Jahre ein verkaufsoffener Sonntag nicht möglich sei, das der erste Adventssonntag dann im Dezember liege. Es soll jetzt, möglichst kurzfristig, ein Konzept erarbeitet werden, in dem dann auch festgehalten wird, ob der Weihnachtsmarkt sich weiterhin über mehrere Tage erstreckt oder besser nur ein Tag, dabei waren dann viele für den Samstag, genutzt werden sollte.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.