Montag, 29.05.2017 02:06 Uhr

Kein ruhiger Karfreitag für die Feuerwehr Düsseldorf

Verantwortlicher Autor: FW Düsseldorf Düsseldorf, 15.04.2017, 06:44 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 3912x gelesen

Düsseldorf [FW Düsseldorf] Am heutigen Karfreitag Morgen erreichten mehrere Anrufe die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. Am heutigen Vormittag gegen 11:05 Uhr wurde die starke Rauchentwicklung im Ladenlokal an der Mertensgasse Ecke Bolkerstraße durch Passanten entdeckt. Aufgrund der Meldungen und der engen Altstadtsituation wurden, durch die Leitstelle, direkt zwei Löschzüge in die Altstadt entsendet.

Die unverzüglich alarmierten Kräfte der Feuerwehr, die aufgrund der Meldung gleich mit vier Löschzügen aus dem gesamten Innenstadtbereich anrückten, brachten das Feuer, das sich bei Eintreffen bereits vom 1.OG ins 2.OG gefressen hatte und über einen Speiseaufzug direkt den Dachstuhl entfacht hatte, zügig in ihre Gewalt. Mehr als glücklich, wurde dieser Umstand durch den heutigen Karfreitag begünstigt, an dem die Geschäfte in der Altstadt geschlossen blieben und sich somit nur wenige Besucher an der Bolkerstraße aufhielten.

Nur dadurch war es möglich, zeitgleich den Brand im 1. und 2. OG durch Innenangriff, und den Dachstuhlbrand über gleich drei Drehleiterfahrzeuge, an der Bolkerstraße, Kapuzinergasse und Mertensgasse bekämpfen zu können. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich zum Glück keine Personen im Gebäude auf. Die anfänglicheBefürchtung, das Gebäude könnte einsturzgefährdet sein, wurde durch den zu Rate gezogenen Mitarbeiter des Bauamtes nicht bestätigt.

Jedoch bleibt die Nutzung des Gebäudes bis auf weiteres ausgeschlossen. Nach den ersten Sicherungsmaßnahmen gegen Herabstürzen von Gebäudeteilen, ist der Einsatz der Feuerwehr gegen 15:30 Uhr beendet worden. Die abschließenden Sicherungsmaßnahmen werden durch den Eigentümer der Immobilie in Auftrag gegeben. Die Mertensgasse bleibt gesperrt, die Bolkerstraße ist weiterhin eingeschränkt passierbar.

Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich die Schadenssumme vermutlich auf mehr als 600.000 Euro. Zur Brandursache kann derzeit keine Angabe gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung übernommen.

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