Sonntag, 22.10.2017 17:20 Uhr

Nachbarschaftshilfe der Feuerwehr Düsseldorf in Duisburg

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Duisburg/Düsseldorf, 06.08.2017, 08:33 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 4017x gelesen
Symbolbild
Symbolbild  Bild: Klaus Köhnen

Duisburg/Düsseldorf [ENA] In der Nacht von Samstag zu Sonntag 5./6. August, brannte es, gegen 1.37 Uhr im Keller eines Duisburger Mehrfamilienhauses. Das Feuer konnte durch die Kollegen der Berufsfeuerwehr Duisburg schnell und professionell gelöscht werden. Grundsätzlich ein Einsatz, der zügig beendet ist.

In dieser Nacht war es anders. In dem Kellerbereich befanden sich zahlreiche Verschläge, die, wie jeder weiß, immer zu klein und bis zum Bersten gefüllt sind. Diese große Brandlast führte zu einer erheblichen Rauchentwicklung. Bei vielen Bränden ist nicht das offene Feuer das Problem, sondern vielmehr der Rauch, der dabei entsteht und sich oft im gesamten Gebäude ausbreitet. Rauch kann man nicht atmen und Rauch setzt sich auf vielen Gegenständen als Rußablagerung fest. Der eigentliche Brandschaden ist dadurch häufig um ein Vielfaches höher. Nicht umsonst heißt es "Rauchmelder retten Leben" und nicht ohne Grund sind die kleinen Lebensretter vorgeschrieben.

Da sich im gesamten Kellerbereich keine Fenster befanden, konnte der besagte Rauch, nach Beendigung der Löscharbeiten, nicht aus dem Gebäude befördert werden. Die Standardmethode ist hier ein Hochleistungslüfter, man stelle sich einen großen Ventilator vor, der vor der Kellertür positioniert wird und den Rauch durch eine weitere Öffnung einfach hinausbläst. Dieser Standard war hier leider nicht möglich, sodass die Feuerwehr Düsseldorf ins Spiel kam.

Die Feuerwache Umweltschutz an der Posener Straße hält für solche Sonderfälle einen eigenen Abrollbehälter mit speziellen Lüftern und entsprechend geschulten Mitarbeitern vor. Mit Hilfe von Lutten, das sind luftdichte Röhren, hier mit einem Durchmesser von ca. 80 cm und einer Gesamtlänge von 44 m, und einem entsprechenden Elektrolüfter, konnte der Rauch aus dem Gebäude gesogen werden. Die Feuerwehr Düsseldorf war froh ihren Kollegen aus Duisburg schnell und effektiv helfen zu können und war gegen 5:30 Uhr wieder im eigenen Stadtgebiet.

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