Sonntag, 22.10.2017 17:17 Uhr

Unruhiger Sonntagvormittag für die Feuerwehr Düsseldorf

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Düsseldorf, 09.07.2017, 17:15 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 4194x gelesen
Symbolbild VU
Symbolbild VU  Bild: FW Düsseldorf

Düsseldorf [ENA] Der Sonntag, 9. Juni, begann für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf mit einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 2.45 Uhr wurden die Feuerwachen Werstener Feld, Posener Straße und Frankfurter Straße alarmiert. In Holthausen war ein PKW mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Stahlpfeiler gefahren.

Eine Person sei im Fahrzeug eingeklemmt! Diese Meldung über den Notruf bestätigte sich nicht. Als die Rettungskräfte an der Unfallstelle eintrafen, lag der 28 jährige Mann schon von Ersthelfern gerettet auf der Straße. Schwerverletzt wurde er vom Rettungsdienst in die Uni-Klinik transportiert. Lebensgefahr besteht nicht! Die Feuerwehrkräfte machten das Fahrzeug stromlos, nahmen ausgelaufene Betriebsmittel auf und unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme durch großflächiges Ausleuchten der Einsatzstelle. Für die 24 Einsatzkräfte war der Einsatz nach etwa zweieinhalb Stunden beendet!

Um kurz vor halb fünf kam der Aalarm für die Feuerwachen Hüttenstraße und Behrenstraße. Die Leitstelle meldete Rauchschwaden aus einem Gebäude auf der Appolinarisstraße in Oberbilk. In einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses hatte ein verwirrter cirka 60 Jahre alter Mieter Papier auf dem Wohnzimmertisch entzündet! Der Löschtrupp des ersten Löschfahrzeuges konnte den Mann in Sicherheit bringen und mit einem Kleinlöschgerät den Brand löschen! Da der Mieter sich zwischenzeitlich in einem anderen Raum aufgehalten hatte, wurde er durch die leichte Verrauchung nicht verletzt. Er befand sich alleine in der Wohnung. Nach Sichtung durch den Rettungsdienst konnte er in der Wohnung verbleiben.

Bad im See sorgte für Aufregung

Ein frühes Bad nahm ein 40 jähriger Mann um halb neun am Morgen im Elbsee in Höhe Schalbruch in Unterbach. Sein erhöhter Alkoholkonsum hatte ihn im Wasser dann so geschwächt, dass er alleine nicht mehr auf`s Festland kam. Passanten, die seine Hilferufe hörten alarmierten Polizei und Feuerwehr. Berufs- und freiwillige Feuerwehr der Wache Frankfurter Str. sowie die Taucher von der Hüttenstraße Sowie Notarzt und Führungsdienste machten sich auf den Weg! Aufgrund der schlechten Ortsbeschreibung dauerte es einen Moment, bis zu einem eingetroffenen Polizeifahrzeug Kontakt aufgenommen werden konnte und die Kräfte zum Bestimmungsort herangeführt wurden.

Mit dem zu Wasser gelassenen Rettungsboot der Taucherstaffel wurde die Person aus dem Wasser gerettet und am Ufer dem Rettungsdienst übergeben. Wegen starker Unterkühlung kam der Frühschwimmer ins Gerresheimer Krankenhaus! Von der Leitstelle Düsseldorf über die Leitstelle Mettmann mitalarmierte Taucherkräfte aus Hilden hatten bei der Suche unterstützt. Der Einsatz für die fünfunddreißig Helfer war nach neunzig Minuten beendet!

Um neun Uhr mussten wieder die Floriansjünger der Feuerwachen Hüttenstraße, Behrenstraße und Posener Straße zu einem Zimmerbrand auf der Oberbilker Allee in Oberbilk ausrücken! In der Wohnung wurde noch eine Person vermutet! Durch schnelles Eingreifen der Mannschaft des ersten Löschfahrzeuges der Hüttenstraße konnte die Wohnung aufgebrochen und die stark alkoholisierte Mitzwanzigerin aus der Wohnung gerettet werden. Sie hatte nach dem Nachhausekommen aus der Nacht noch Essen zur Erwärmung auf den Herd gesetzt und war dann eingeschlafen! Mit einer Rauchgasvergiftung wurde Sie vom Rettungsdienst in das nahegelegene evangelische Krankenhaus transportiert.

Lebensgefahr besteht nicht! Der Löschtrupp nahm das völlig verbrannte Essen vom Herd und löschte es in der Spüle ab. Nachdem auch diese Wohnung quergelüftet war, konnten die 40 Einsatzkräfte auf ihre Wachen zurückkehren! Um halb elf meldete dann die automatische Brandmeldeanlage der Asylunterkunft auf der Oberlöricker Straße in Oberlörick ein Brandereignis. Die zu Hilfe geeilten Löschkräfte der Wachen Quirinstraße und Münsterstraße sowie der Führungsdienst der Wache Flughafenstraße konnten schnell Entwarnung geben. Durch Kochdämpfe war ein Rauchmelder ausgelöst worden, es bestand keine Gefahr! Die außerhalb des Gebäudes in Sichrheit gebrachten Bewohner konnten zügig wieder in ihre Unterkünfte zurückkehren.

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