Montag, 20.11.2017 07:04 Uhr

Zwei Schwerverletzte bei Wohnungsbrand

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Mönchengladbach, 25.10.2017, 08:21 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 3830x gelesen
Fahrzeuge der Feuerwehr Mönchengladbach
Fahrzeuge der Feuerwehr Mönchengladbach  Bild: J. Kirchenbauer

Mönchengladbach [ENA] Gegen 0.30 Uhr wurde am 25. Oktober, der Feuerwehr Mönchengladbach ein Wohnungsbrand gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war die sehr starke Verrauchung im Strassenbereich zu bemerken. Beim Eintreffend er ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus einem Fenster der Erdgeschosswohnung.

Die neun Bewohner des Hauses konnten sich aus eigener Kraft nach draußen in Sicherheit bringen. Die beiden Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung hatten allerdings so viel Brandrauch eingeatmet, dass ihr Zustand als sehr kritisch angesehen wurde. Sie wurden von Notarzt und Rettungsdienstpersonal noch an der Einsatzstelle medizinisch erstversorgt und dann, aufgrund der starken Rauchgasintoxikation in das Klinikum nach Aachen transportiert, da dort neben der intensivmedizinischen Versorgung auch eine Druckkammer-Behandlung möglich ist. Die übrigen Hausbewohner blieben unverletzt. Eine beim Brand verletzte Katze wurde von der Feuerwehr in eine Tierklinik transportiert.

Der Wohnungsbrand wurde dann von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren bekämpft und abgelöscht. Weitere Trupps, ebenfalls unter Atemschutz, wurden zur Kontrolle und Lüftung der weiteren Wohnungen eingesetzt. Das betroffene Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung brannte vollständig aus. Die Intensität des Brandes war dabei so hoch, dass praktisch die komplette Wohnung aufgrund der starken Hitzeentwicklung und Rauchbelastung zerstört wurde. Die Feuerwehr setzte während des Einsatzes mehrere Hochleistungslüfter ein, um das Haus rauchfrei zu machen. Auch im Straßenbereich wurden von den Einsatzkräften Lüfter vorgenommen, um bei den benachbarten Häuser ie Beaufsclagung mit Rauch zu verhindern.

Neben der ausgebrannten Wohnung sind auch die drei nicht direkt vom Brand betroffenen Wohnungen auf Grund der Rauchbeaufschlagung zunächst nicht mehr bewohnbar. Außerdem wurde die Gaszufuhr des Gebäudes vom Versorgungsunternehmen vorsorglich abgesperrt, da auf Grund der Hitzebeaufschlagung Undichtigkeiten nicht auszuschließen waren. Hier bedarf es einer Überprüfung der Anlage. Während des Feuerwehreinsatzes war die Straße Hehn für den Fahrzeugverkehr gesperrt, was aber wohl zu dieser nächtlichen Stunde zu keinen nennenswerten Problemen führte.

Im Einsatz waren Kräfte der Feuer- und Rettungswachen I und II, die Einheit Hardt der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie der Führungsdienst der Feuerwehr mit insgesamt 35 Einsatzkräften. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Schadensursache und der Schadenshöhe aufgenommen.

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