Mittwoch, 20.09.2017 23:49 Uhr

Europäische Schulprojekte in Bonn gewürdigt

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Bonn, 19.05.2017, 20:52 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 3963x gelesen

Bonn [ENA] In Bonn wurde am Mittwoch, 18. Mai 2017, die zweitägige europäische Tagung "Best practice results from Erasmus+", an der mehr als 200 Projektvertreter und Experten aus 33 europäischen Staaten teilnahmen, eröffnet. In Workshops wurden zahlreiche Beispiele guter Praxis aus dem Bereich von Schule und Unterricht vorgestellt. Wichtige Fragen aus dem Bereich Inklusion wurden behandelt.

Die europäischen Austauschprojekte befassten sich mit Fragen der Inklusion, der Qualität des Unterrichts in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), der Lehreraus- und -fortbildung oder der Vermittlung von Werten wie Demokratie und Toleranz. In Diskussionsrunden ging es zudem um die Wirkungen von Erasmus+ und Möglichkeiten der Teilnahme von Schulen. "Das Programm Erasmus+ bleibt eine Erfolgsgeschichte, wenn weiterhin viele Schulen Austauschprojekte durchführen.

Angesichts der aktuellen Entwicklung auf unserem Kontinent sollten wir nicht nachlassen in unseren Bemühungen, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern europäische Erfahrungen zu ermöglichen", betonte die Stellvertretende Generalsekretärin der Kultusministerkonferenz Heidi Weidenbach-Mattar zur Eröffnung der Tagung. Um zukünftig die Teilnahme an Erasmus+-Projekten zu erleichtern, sollten jedoch Antragsverfahren und Berichtspflichten für europäische Schulprojekte vereinfacht werden. Auch Vorgaben der EU-Kommission zur Durchführung von Erasmus+-Projekten müssten sich stärker an der Lebenswirklichkeit an Schulen orientieren.

Insgesamt setzt sich die Kultusministerkonferenz dafür ein, dass Schulen einfacher als bisher an Erasmus+-Projekten teilnehmen können. Während der Veranstaltung erhielten Vertreter von elf Projekten, die zwischen 2014 und 2016 an deutschen Schulen und Bildungseinrichtungen durchgeführt wurden, eine Auszeichnung als "Success Stories". "Sie alle haben die Ziele von Erasmus+ in besonderer Weise erfüllt und zeigen als Beispiele guter Praxis, wie Schulen zur Erfolgsgeschichte des Programms beitragen", würdigte Weidenbach-Mattar die Arbeit.

Ausgerichtet wurde die Tagung vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz, der als Nationale Agentur für den Schulbereich das Programm Erasmus+ in Deutschland umsetzt. Eine Übersicht der Projekte findet sich auf der Website des PAD: www.kmk-pad.org/successstories.

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