Donnerstag, 17.10.2019 00:38 Uhr

Großbrand beschäftigt die Feuerwehr Mönchengladbach

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Mönchengladbach, 12.06.2019, 11:43 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 4005x gelesen
Symbolbild: Atemschutzgeräteträger
Symbolbild: Atemschutzgeräteträger  Bild: Klaus Köhnen

Mönchengladbach [ENA] Seit dem frühen Morgen (4.11 Uhr) brennt in Eicken ein Industriegebäude mit Gewerbenutzung. Im Wesentlichen ist ein holzverarbeitender Betrieb betroffen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle standen große Teile dieses Betriebes bereits im Vollbrand.

Die Maßnahmen der Feuerwehr waren zu Beginn des Einsatzes auf den Schutz der Nachbargebäude und der angrenzenden Bebauung begrenzt. Außerdem wurde eine leistungsfähige Wasserversorgung für den Bereich Alsstraße und den Bereich Künkelstraße hergestellt. Zeitweise waren bis zu 140 Kräfte im Einsatz, die den Brand mit zwei Wenderohren und bis zu 10 B-Rohren bekämpften. Gegen Morgen war die Lage soweit unter Kontrolle, dass eine weitere Brandausbreitung verhindert werden konnte. Im Laufe des Einsatzes mussten bis zu 10 Personen evakuiert werden, die durch die Feuerwehr und eine Notfallseelsorgerin betreut wurden.

Im Einsatz waren alle drei Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr, Sonderfahrzeuge aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt) und die Einheiten Buchholz, Broich, Giesenkirchen, Günhoven/Kothausen, Hardt, Neuwerk, Odenkirchen, Rheindahlen, Rheydt, Schelsen, Stadtmitte, Wickrath, Wickrathberg, Woof und die Informations- und Kommunikationsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr, teilweise an der Einsatzstelle oder zur Besetzung der Wachen der Berufsfeuerwehr.

Versorgt wurden die Einsatzkräfte durch Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Polizei und NEW´sind ebenfalls eingesetzt. Im Bereich der Einsatzstelle Alsstraße, Künkelstraße und auch Krefelder Straße kommt es zu Verkehrsbehinderungen durch Sperrungen. Die Feuerwehr bittet weiterhin im Bereich Neuwerk, Eicken und Mönchengladbach-Innenstadt Fenster und Türen geschlossen zu halten und auf aktuelle Warnmeldungen der Feuerwehr über Radio und die Warnapp NINA zu achten. Die Einsatzmaßnahmen dauern aktuell weiter an.

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