Montag, 15.10.2018 16:47 Uhr

Sturm „Friederike“: Gut 1.150 THW-Kräfte im Einsatz

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen NRW/NDS, 19.01.2018, 18:45 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Köhnen Bericht 5058x gelesen

NRW/NDS [ENA] Mit Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometer pro Stunde fegte Sturmtief „Friederike“ am Donnerstag über Deutschland hinweg. Gut 1.150 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus 80 Ortsverbänden beseitigten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Sturmschäden. Die, zumeist ehrenamtlichen, Einsatzkräften wurden aus der Beobachterrolle in das Einsatzgeschehen alarmiert.

Verkehrsunfälle, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer: Vor allem im Westen und der Mitte Deutschlands forderten Orkanböen die Standfestigkeit von Mensch und Natur heraus. Das THW war, wie immer, einsatzbereit und entsendete immer mehr ehrenamtliche Einsatzkräfte, um Verkehrswege freizuräumen, umgeknickte Bäume zu zersägen und abgedeckte Dächer zu sichern. Hierbei wurden vielerorts die, ebenfalls ehrenamtlichen, Feuerwehrkräfte unterstützt.

Bereits Anfang des Jahres richtete eine weitere Dame des Sturms schwere Schäden an. Sturmtief „Burglind“ fällte Bäumen, deckte Dächer ab und brachte Regen, der für weitreichende Überschwemmungen sorgte. Insgesamt waren rund 400 THW-Kräfte im Einsatz. Ein Ende der Winterstürme ist, so die Meterologen, noch nicht absehbar. Einige Fachleute rechnen sogar damit, daß sich die Intensität noch erhöhen wird. Feuerwehren und THW sowie alle anderen Hilfsorbanisationen sind einsatzbereit, so die Vertreter der Hilfskräfte.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

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